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Dieser fünf Tonnen schwere Findling am Ellernfeld in Aurich soll als Gedenkstein an die Vertriebenen erinnern, die auf der Flucht vor dem Krieg in Aurich gelandet sind und von dort aus auf Ostfriesland verteilt wurden. Gerd Kerker aus Tannenhausen, der sich in dieser Sache sehr engagiert, stiftete den Stein für diesen Zweck. Bernd Clemenz-Weber überzog den Findling mit einem Schriftteppich und unterlegte die Buchstaben dunkel.
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Auf dem Stein steht:
“Viele tausend Deutsche wurden nach Kriegsende in Aurich am Ellernfeld zusammengeführt und von hier aus auf Dörfer in ganz Ostfriesland verteilt. Dieser Ge- denkstein soll an die Vertreib- ung erinnern, aber auch die Ver- bundenheit der Einwohner Aurichs mit den Menschen deutlich machen, die ihre Heimat verloren haben. Damit verbinden wir die Hoff- nung, dass es nie wieder Krieg und Vertreibung mit ihren unmenschlichen Folgen geben möge.”
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